Ungemütliche, verregnete Herbststimmung in den Herbstferien? Von wegen! Zum Glück ist Basketball ein Hallensport und so machten sich 8 Löwen auf den Weg, einen Teil der Ferien in einer Lüneburger Sporthalle zu verbringen. Auch dieses Mal stellte der Verein netterweise einen Mannschaftsbus zur Verfügung, so war die -z.T. sehr stimmungsvolle- gemeinsame An- und Abreise gesichert. Auf dem Weg zum ersten Camp-Tag war die Vorfreude bei den „alten Hasen“ sowie die Aufregung bei den Kids, die das erste Mal dabei waren, spürbar. Gewohnt herzlich wurden die Teilnehmer schon an der Eingangstür von Kai und Celal begrüßt und nach „Einchecken“ bei Waldemar, Camp-Shirt anprobieren und Kabine finden konnte es endlich losgehen.

Die 66er nutzen die Camps traditionell dazu, neben dem Agieren der langjährig erfahrenen (Landesliga-)Coaches auch interessierten Spielern ab 14 das „Reinschnuppern“ in die Coaches-Rolle zu ermöglichen. So waren insgesamt 23 Coaches für knapp 100 Teilnehmer am Start, eine hohe Dichte, die intensive und individuelle Betreuung der Campteilnehmer möglich macht. Eine gute Mischung aus viel Kompetenz der älteren Coaches und viel „Nähe“ zu den jüngeren Coaches, die z.T. nur 1-2 Jahre älter sind als manche Teilnehmer. Am Ende des ersten Camp-Tages herrschte zufriedene Stimmung unter den Kids, die nach intensiven Übungen ausgepowert im Bus Platz nahmen. Banana-Drill und Criss Cross (arme Mia…) waren ebenso Thema wie Übungen zum Ballhandling und zu Rhythmus- und Tempowechsel, Einhandpässe, Give and go, Reverse-Layup, viel 3×3 Spiel sowie spaßige Challenges wie Bump etc.

Am letzten Tag stand nach der Schlagerparty auf der Hinfahrt, Training in den Altersgruppen, kulinarischem Highlight mit Smiley-Pizza dann wie gewohnt das Abschlussturnier in gemischten Mannschaften an, bei dem die Kids die neu erlernten oder weiter vertieften Skills anwenden konnten. Am Ende waren alle Löwen um viele spielerische und persönliche Erfahrungen und einige (off-court-)Anekdoten mit den Coaches reicher. Und nach dem Camp ist ja bekanntlich vor dem Camp, daher gab Organisator Kai den Kindern dann noch mit auf den Weg, sich für das Frühlingscamp die „K-Woche“ freizuhalten. Hoffentlich können wir unseren Verein da auch wieder so zahlreich vertreten!